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| Unternehmer am LLG |
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| Dienstag, den 19. Dezember 2006 um 16:17 Uhr |
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{ice 375 -thumb} Einen ungewöhnlichen Unterricht in der Wirtschafts-,Arbeits- und Techniklehre erhielten die Schüler der zehnten Klassen des Gymnasiums in Cottbus-Ströbitz am Donnerstag. Fachlehrerin Frau Radtke brachte einen Fremden mit zur Schulstunde, die dem Wirtschaftsbetrieb als ökölogisches System gewidmet war. „Wir halten es für wichtig“, so die Lehrerin, "einen lebensnahen Unterricht zu praktizieren". Es war ein Betrieb gefragt, möglichst aus der Region, der ökologisch nachhaltig arbeitet. Mit Schenkling, dem Mitbegründer und Geschäftsführer der LéonWood GmbH in Maust/Teichland fand die Lehrerin dafür einen kompetenten Partner. Schenkling sprach von Kreislaufsystemen und dem Naturbaustoff Holz, von natürlichen Dämmstoffen, wie Hanf- oder Flachsfaser, Schafwolle bzw. Kork, ebenso, wie über das Leinöl als Grundlage für den Holzschutz. In Russland gibt es Siedlungen deren Holzbohlenhäuser über 400 Jahre alt sind, bekommt ein an der Langlebigkeit massiver Holzhäuser zweifelnder Schüler vom Experten zur Antwort. „Und sollte es früher entsorgt werden müssen, kann dies auf ganz natürliche Weise problemlos geschehen, ohne Sondermüllbestimmungen berücksichtigen zu müssen.“ Auf Fragen nach der Standhaftigkeit solcher Häuser bei Naturkatastrophen und ihrer Feuersicherheit kann Schenkling auf beeindruckende Forschungsergebnisse verweisen.
Einige Bilder:
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