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| LL-Tag 2005 |
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| Montag, den 11. Dezember 2006 um 20:30 Uhr |
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Am 25.10.2005 haben wir an unserer Schule den 1. "Ludwig-Leichhardt-Tag" veranstaltet. Jener wurde dieses Jahr von Lehrern und Schülern ins Leben gerufen und wird fortan auch jedes Jahr stattfinden, um den Schülern die Chance zu geben sich an diesem Tag über ihre Zukunft zu informieren und das Beisammensein zu pflegen. {ice 288 #411} Die "Ludwig-Leichhardt-Torte" Nachfolgend der Bericht eines Schülers: Etwas müde, aber mit guter Laune, betrat ich an jenem Dienstag, den 25. Okt. 2005, unser Schulgebäude. Heute sollte der erste Ludwig - Leichhardt Projekttag stattfinden. Der Tag sollte weniger eine Ansammlung von Ehrungen für Leichhardt sein, als den Schülern durch Projekte, die sich die Klasse ausgesucht hatte, etwas Nützliches bieten. So sollten viele Klassen ein bestimmtes Thema von älteren Schülern vorgestellt bekommen oder selber ein Projekt durchführen. Im Eingangsbereich sah ich nicht, wie sonst fast jeden Morgen, halb verschlafene, halb lustlose Gesichter, sondern eine gewisse fröhliche Aufregung. Besonders die Jüngeren schienen sich auf das Kommende zu freuen. Dabei würden z.B. Schüler der 13. Jahrgangsstufe in den zehnten Klassen über ihre Erfahrungen in der Sekundarstufe II, über Klausuren und Prüfungen sprechen, die 9c eine Modenschau zum Thema Jugendweihe für die achte Jahrgangsstufe veranstalten und auch die anderen Klassen hatten sich verschiedene Projekte überlegt, die sie veranstalten wollten, oder die ältere Schüler ihnen vorstellten . Es sollten Projekte sein, die den Schülern auf irgendeine Art und Weise nützten. Natürlich konnte man solcherlei Vorhaben nicht ohne ein vernünftiges Frühstück in Angriff nehmen, so wurde dieses erst einmal gemütlich in den Klassen eingenommen. Unsere Klasse würde am Allianz-Berufschancen-Test teilnehmen - ich hatte erfahren, dass es ein langes Heft mit Fragen über verschiedene Sachgebiete und Interessen geben sollte - was meiner Jahrgangsstufe das Frühstück nicht ermöglichte, der Test sollte den ganzen Vormittag über dauern. Nach einer kurzen Einführung wurden uns die Hefte ausgeteilt und nachdem uns unsere Tutorin eingeschärft hatte, wir sollten uns beim Test aus eigenem Interesse immer nur auf das momentane Thema konzentrieren, konnten wir beginnen. Nach etwa eineinhalb Stunden machten wir Pause. Im Eingangsbereich der Schule stand auf einem Tisch eine große, wunderschön verzierte Torte mit dem Kopf Leichhardts in Marzipan und in der typischen Sandfarbe Australiens. Stolz standen zwei Schüler der 8b nebst ihrer Lehrerin Frau Fiedler dahinter und erklärten, man könne die Torte ersteigern und auch Lose für eine Tombola kaufen, die die Klasse veranstalte. Das Geld werde zu Gunsten eines Kinderhilfsprojektes in Gambia eingenommen. Nach Ende des Berufswahltests war noch ein wenig Zeit, um sich ein paar der zahlreich vorgestellten AGs, Kursfahrten, Austauschprogramme, Aufführungen oder Experimente anzuschauen. Egal ob man sich mehr für die Berichte der Rom-Fahrer, die Biologie AG, den Kanadaaustausch, die Theateraufführungen oder etwas anderes interessierte: angeboten wurde mehr, als man sich in der Stunde, die dafür nach den Projekten für die Klassen Zeit war, anschauen konnte. Da ich durch den Berufswahltest ohnehin nur noch ein paar Minuten bis zum Ende des Programms hatte, schaute ich beim Japanaustausch vorbei. Neben einer Powerpoint-Präsentation, echten japanischen Keksen, die ziemlich salzig waren, und einigen Japan-Tagebüchern erschien Robert Marinow, der selbst ein halbes Jahr in Japan war, in angepasster asiatischer Kleidung und erzählte über seine Erfahrungen und die Eigenheiten der Kekse. Auf dem Weg nach unten sah ich Frau Diwisch, die sich seit einem halben Jahr mit viel Mühe um die Organisation und die Details des Tages gekümmert hatte, bei einigen Schülern der 13. Jahrgangsstufe stehen, vergnügt über den ihr angebotenen Kuchen sprechend. In der Tat schien der Tag meist vergnüglich und in den meisten Fällen auch gewinnbringend gelaufen zu sein - der Test und der Kuchen waren es jedenfalls. Ein Bericht von: Lorenz von Hasseln |


