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Im Herbst 2006 waren wir auf Kursfahrt in Tönning. Hier das Exkursionstagebuch.
Montag, den 11. September 2006 Am Tag der Abfahrt von Cottbus nach Tönning sammelten wir uns alle 7.45 Uhr am Parkplatz unserer Schule. 8.00 Uhr ging es dann los. Wir benötigten insgesamt mit Pausen neun Stunden. Gegen 17.00 Uhr kamen wir in der Jugendherberge an. Der erste Eindruck unserer Unterkunft war gut. Nach einer Stunde (18.00 Uhr) stand für uns das Abendessen an. Es gab Tortellini, die aber nicht nach unserem Geschmack waren. Ab 19 Uhr hatten wir Freizeit. Manche von uns suchten den nächstliegenden Supermarkt, um Getränke und etwas zu Essen zum Beispiel Süßigkeiten zu kaufen, andere wiederum gingen zum Strand, um sich dort ein bisschen zu entspannen. So ging der Abend noch mit Spaß zu Ende. Dienstag, den 12. September 2006 Heute sind wir mit dem Bus nach Husum gefahren. Dort haben wir das Schifffahrtsmuseum besichtigt. Manches fanden wir ganz interessant, wie zum Beispiel die vielen verschiedenen Schiffsknoten, aber die Modelle waren für uns eher uninteressant. Als nächstes sind wir in das Naturkundemuseum gelaufen, indem wir uns ein paar schöne Eindrücke geholt haben. Danach konnten wir uns unsere Freizeit selbst gestalten und Husum etwas näher kennen lernen. Anschließend fuhren wir nach Friedrichstadt. Einige von uns machten eine Krachtenfahrt mit, aber da es ein bisschen Zeit und Geld in Anspruch nahm, setzten wir uns lieber auf eine Bank in der nähe vom Wasser, unterhielten uns und genossen die schöne Aussicht. Gegen 15.15 Uhr waren wir wieder in der Jugendherberge. Um 18 Uhr gab es dann Essen, Gulasch mit Knödeln, die besser geschmeckt haben, als das Essen vom Vortag. Den Rest des Abends verbrachten wir alle draußen auf dem Gelände der Jugendherberge. Mittwoch, den 13. September 2006 Für den heutigen Tag nahmen wir uns einen sehr langen Weg vor. Als erstes setzte uns der Bus am Westküstenpark ab. Dort haben wir uns die vielen verschiedenen Tiere angesehen und auch einiges dazugelernt, obwohl für unser Thema „Muscheln in der Nordsee“ nicht viel zu finden war.
Nach unserer Besichtigung waren die meisten von uns auf dem Spielplatz zu finden. Dort hatten unsere Jungs eine Menge Spaß und wir beim Zusehen. Als nächstes führte uns unser Weg zum Strand von St. Peter Ording, der fünf Kilometer entfernt war, die wir aber leider zu Fuß zurücklegen mussten. Eigentlich war es eher ein Marathonlauf, denn Herr Selle hatte einen ziemlich schnellen Schritt drauf. Als wir endlich angekommen waren, hatten wir am Strand zwei Stunden Zeit für uns. Ein paar badeten oder buddelten im Sand, wir aber beschäftigten uns mit dem Sammeln von Muscheln für unsere Belegarbeit und wateten mit den Füßen durchs Wasser. Zurück zur Jugendherberge ging es Gott sei Dank mit dem Bus. Donnerstag, den 14. September 2006 Um 9.00 Uhr begann unsere Fahrt mit dem Bus zum Wattenmeer. Von dort aus startete unsere Tour ins Watt, die vom Gruppenleiter Michael begleitet wurde. Er versuchte uns mit Mühe und Not etwas beizubringen und hatte große Probleme beim suchen eines Wattwurms, den er uns zeigen wollte. Nach und nach versanken unsere Füße im Schlick und am Ende erfreuten sich unsere Jungs im Schlamm beim Rutschen und mit dem gegenseitigen Bewerfen. Wir standen dabei in sicherer Entfernung, um nichts abzubekommen und hatten eine Menge Spaß beim Zusehen. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus zurück in die Jugendherberge. Um 16.00 Uhr gingen wir, eine Etage über uns, ins Wasserlabor. Birte zeigte uns ein paar Experimente, wie zum Beispiel schmutziges Wasser durch Miesmuscheln gesäubert wird. Einiges durften wir an den Mikroskopen auch selbst ausprobieren. Freitag, den 15. September 2006 Früh um 9.00 Uhr fuhren wir wie immer mit dem Bus weg, aber dieses Mal führte uns unser Weg es zum Eidersperrwerk. Dort durften wir uns eine dreiviertel Stunde aufhalten. Danach machten wir eine kleine Shoppingtour in Husum und zwischendurch gönnten wir uns ein leckeres Eis. Gegen 12.30 Uhr sammelten wir uns alle am Bus und es ging wieder zurück. Später liefen wir noch zum Multimar Wattforum, das in der Nähe unserer Jugendherberge lag. Dort wurden wir herumgeführt und zu vielem wurde etwas erzählt. Einiges war neu für uns und deshalb auch sehr interessant. Samstag, den 16. September 2006 An diesem Morgen wurden wir um 6.00 Uhr ganz „lieb“ und „freundlich“ von Laura geweckt, indem sie ziemlich laut an die Tür geschlagen hatte. Nach dem Aufstehen packten wir als erstes unsere Taschen fertig und brachten unseren Raum für die Zimmerabnahme in Ordnung. Danach brachten wir unsere Taschen zum Bus, sicherten uns unsere Plätze und gingen anschließend frühstücken. Als nächstes stiegen wir alle in den „Luxusbus“ ein und fuhren in Richtung Heimat.
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