Hauptmenü
| England 2006 |
|
|
|
| Sonntag, den 28. Januar 2007 um 13:26 Uhr |
|
Eine Gruppe Schüler war vom 11.09.2006 bis 14.09.2006 auf Kursfahrt in Brighton (England)
Hier der ausführliche Bericht mit Bildern. Tag 1 - 11.09.2006: Beachy Head
Nach einer schaukelfreudigen Fährfahrt und einer eeeelend langen Busfahrt mit Hoch und Runter durch die mal mehr, mal weniger hügelige Landschaft Südenglands, erreichten wir ungefähr gegen Mittag den Beachy Head – eines der Highlights an der Südküste Großbritanniens. Dort wanderten wir schließlich bei ungewöhnlich sonnigen 28 °C „heiter und vergnügt“ im straffen Tempo und schwindelfrei an 40 m steilen Klippen des Kreidefelsen entlang, welcher sogar zu den höchsten Großbritanniens zählt. Und nicht umsonst ist der Felsen für seine Beliebtheit unter Selbstmördern berühmt berüchtigt. Der 170 Jahre alte Leuchtturm - „The Belle Tout Lighthouse“ - den man von den Felsen aus erblicken konnte, steht als Warnung für den Schiffverkehr, denn vor allem in der Nacht, kam es damals zu schlimmen Unfällen. Tag 1 - 11.09.2006: Brighton So gegen 15:00 Uhr kamen wir dann am Zielort an: Brighton, eine beliebte Stadt mit etwa 134.000 Einwohner an der Küste des Ärmelkanals. Brighton ist das größte und bekannteste Seebad in England und deswegen bei vielen Reichen und Kranken populär, die sich auf den Weg dorthin machen, weil sie an einen modernen Kurort glauben. Brighton hat außerdem eine große Vielfalt an einzigartigen Antiquitäten- und Buchläden, einen Hafen, Kinos und jede Menge Pubs und Restaurants. Andererseits ist es auch ein hektischer Ferienort mit vielen Casinos, Diskotheken sowie Spielhallen. Aus diesem Grund wird die Stadt auch manchmal „London by the Sea“ genannt. Unsere erste Besichtigung in dieser Stadt war der Royal Pavillon - die absolut bekannteste Sehenswürdigkeit dieser Stadt - den man natürlich gesehen haben muss, wenn man schon einmal in Brighton zu Besuch ist. Er sieht ungefähr aus wie ein indischer Palast mit chinesischer Einrichtung und wurde von König George IV. als Lustschloss erbaut. Selbstverständlich haben uns unsere müden Knochen in unserer Freizeitmöglichkeit noch zum allseits beliebten Palace Pier getragen. Man könnte ihn als eine Art Jahrmarkt mit Karussell, Spielständen und Achterbahn beschreiben, der obendrein auch noch ein Casino für die Glückspilze unter uns beinhaltet. Der zweite Pier - der West Pier, der 1866 erbaut wurde - ist seit 1975 geschlossen, weil dort ein Pavillon niederbrannte. Manche behaupten, dass die Besitzer der Piers Konkurrenten waren und die Brände somit vorsätzlich gelegt worden sind. Tag 2 - 12.09.2006: Southampton Nachdem wir nach einem - für den einen guten für den anderen „typisch englischen“ - Frühstück von unseren Gastfamilien jeweils zum Bus gebracht worden sind, fuhren wir schließlich nach Southampton - eine gemütliche Hafenstadt an der Südküste Englands. Dort besuchten wir u.a. das Archäologie-Museum, wo die Geschichte Southamtons aufgezeigt ist und das das Maritim-Museum, ein Seefahrtsmuseum in einem Lagerhaus über den Untergang von Titanic & Co. Danach hatten wir wieder die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Die Erfolgreichen unter uns haben dann noch das WestQuay gefunden, das größte Einkaufszentrum des Ortes. Allerdings war das mit dem Zurückfinden zum Bus so eine Sache, doch mit leichter Verzögerung ging es letztlich weiter… Selber Tag, anderer Ort: Winchester Nach einer kurzen Busfahrt und nachdem wir in Winchester einen Parkplatz gefunden hatten, spazierten wir auch schon zu einem der wichtigsten historischen Gebäude der ehemaligen Hauptstadt Englands: die Winchester Cathedral. Später, als sich manche mehr, manche weniger intensiv mit dem Gebäude auseinandergesetzt hatten, konnten wir wiederum unsere Freizeit mit dem Erkunden des Städtchens verbringen. Tag 3 - 13.09.2006 London In der Hauptstadt Englands angekommen, sahen wir einer ausführlichen Bustour durch London ins Auge. Eine äußerst sympathische charmante Frau, die uns auf Anhieb in ihr Herz schloss (Achtung: Ironie!), führte uns durch die Riesenmetropole, um uns mitunter den Big Ben, den Trafalger Square, die Tower Bridge etc. zu zeigen. Am Ende der Stadtrundfahrt und nach vielen „Aaaah“’s und „Oooh“’s teilte sich dann unsere Gruppe auf: Einige gingen zu Madame Tussaud’s oder zum London Dungeon, andere zum London Eye und wieder andere gingen einfach nur in Unmengen von populären Kaufhäusern und Läden shoppen. Tag 4 – 14.09.2006 London Auch unseren letzten Tag in England verbrachten wir in London, allerdings etwas entspannter als am Vortag: Diesmal hatten wir nämlich um die 8 Stunden Zeit, um u.a. noch mehr Sehenswürdigkeiten zu fotografieren, Souvenirläden für die Daheimgebliebenen leerzukaufen oder einfach nur, um die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Am Abend trafen wir alle vor dem Phoenix-Theater zusammen, um das Musical „Blood Brothers“ zu besuchen. Das Werk handelt von Zwillingen, die in unterschiedlichen sozialen Milieus aufgewachsen sind, und nun gegen den Willen ihrer Eltern aufeinandertreffen. Etwas skeptisch begaben wir uns also auf unsere Plätze – zu Unrecht, wie sich schon nach kurzer Zeit herausstellte, denn sowohl die Aufführung als auch die Schauspieler waren sensationell. Leider ist das Musical bisher in Deutschland noch völlig unbekannt, aber weiterzuempfehlen ist es allemal. Aber ihr Nichtmitgereisten braucht jetzt wirklich nicht traurig zu sein, denn nächstes Jahr könnt ihr ja schließlich auch dabei sein… |


