England 2004 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. März 2004 um 01:00 Uhr

Kursfahrt nach England - Hastings 2004 

 

Unsere Fahrt begann am 23.1.2004 und wir hatten, wie ich finde, guten Grund loszufahren, denn es war reichlich kalt in Cottbus. Die Fahrt dauerte knapp 12 Stunden. Nach Abfahrt um ca. 19:30 in Cottbus kamen wir relativ übermüdet und ein wenig gestresst von der Fahrt gegen 9 Uhr englischer Zeit im Fährhafen Dover an.

Unsere Fahrt begann am 23.1.2004 und wir hatten, wie ich finde, guten Grund loszufahren, denn es war reichlich kalt in Cottbus. Die Fahrt dauerte knapp 12 Stunden. Nach Abfahrt um ca. 19:30 in Cottbus kamen wir relativ übermüdet und ein wenig gestresst von der Fahrt gegen 9 Uhr englischer Zeit im Fährhafen Dover an. Unsere Fahrt ging ungewohnter Weise auf der linken Seite nonstop nach Canterbury weiter. Dort besuchten wir zuerst die Canterbury Tales. Ein besonderes Museum, in mehreren Räumen bekommt man dort Geschichten aus dem Mittelalter erzählt, welche interessant waren. Im Anschluss besichtigten wir die Kathedrale von Canterbury. Es ist ein wirklich imposantes Bauwerk und ich denke, wir waren alle von dieser großartigen Baukunst beeindruckt. Danach hatten wir unsere wohlverdiente Freizeit in der Innenstadt von Canterbury. Viele von uns holten sich erstmal was zu Essen. Einige waren allerdings leicht geschockt, dass ihre „Lieblingsrestaurants“, wie McDonald`s oder Pizza Hut um diese Uhrzeit gnadenlos überfüllt waren. Es war genau Mittagszeit. Nach dieser reichlichen Mittagspause in dem netten Städtchen ging es noch ca. 2 Stunden weiter bis zu unseren Gastfamilien in Hastings.
Gegen 17 Uhr waren wir dort und erhielten erstmal eine Einweisung von Senlac Tours. Mich persönlich hat überrascht und gleichzeitig auch erfreut, dass dies eine Firma mit deutschem Personal ist. Naja und nun wurde es für jeden von uns spannend, denn die ersten Familien/Gasteltern kamen um uns abzuholen. Am Ende waren aber die meisten doch recht zufrieden und ich persönlich fand meine Gastmutter einfach klasse und ich denke ich kann damit auch im Namen vieler anderer Teilnehmer sprechen. Nun war also der erste Tag für uns leider schon vorbei und wir waren beinahe froh, ein gemütliches Bett vorzufinden und ich denke viele waren auch schon wie ich um 20 – 21 Uhr im Bett, nach einer ausgiebigen Dusche natürlich. Am nächsten Morgen ging es nach London. Leider war dies logischerweise mit frühem Aufstehen verbunden, aber wir wollten ja auch was sehen. Als wir nach ca. 2 Stunden Fahrt in London ankamen, statteten wir den Flood Barriers einen kurzen Besuch von einer halben Std. ab. Danach führte unser Busfahrer Jürgen mit uns eine dreistündige Rundfahrt durch, was für uns wirklich ein Erlebnis war. Auch für mich, der London bereits einmal besucht hatte. Man muss auch wirklich erwähnen, dass unser Busfahrer wirklich klasse war und auch wirklich interessante Dinge während der Fahrt erzählt hat. Nach der Stadtrundfahrt machten wir noch in Greenwich halt, wo wir u.a. das Maritime Museum und natürlich den Nullmeridian besichtigen konnten. Wir konnten aber auch den Stadtteil Greenwich erkunden, da wir ca. 3 Stunden Freizeit dort hatten, also genug Zeit, um sich umzusehen. Dann ging es zu einem späten Abendessen „nach Hause“ zu unseren Gasteltern.
Am Montag ging es erneut nach London. Dieser Tag stellte wohl für die Mehrzahl von uns den Höhepunkt der Fahrt dar, denn nun konnten wir uns in kleinen Gruppen selber in das lebhafte Getümmel dieser faszinierenden Großstadt stürzen. Ich denke hier haben wir jede Menge erlebt und uns ganz individuell unterhalten. Am Abend haben wir dann das Musical „Fame“ besucht. Es war genauso wie die Stadt London fantastisch und hat einige von uns besonders hingerissen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und für uns Deutsche gut zu verstehen. Nun galt es sich schon mal von London zu verabschieden.
Am nächsten Tag ging es nämlich nach Brighton, wo wir den Royal Pavilion besichtigten. Vorher jedoch machten wir noch einen kurzen Halt bei Beachy Head, der beeindruckenden Steilküste. In Brighton angekommen ging es, wie erwähnt zuerst zum Royal Pavilion, wo wir zu einer Führung angemeldet waren, welche mehrsprachig durchgeführt wurde. Zuerst in Englisch und nach einer Weile in Deutsch, um komplizierte Zusammenhänge auch uns Schülern gut zu vermitteln. Es war trotz des Kommentars, dass dieses Bauwerk Geschmacksache sei, für viele sehr interessant und hat den meisten gut gefallen. Danach hatten wir Freizeit in Brighton. Viele waren in der Stadt shoppen, einen Kaffee trinken oder haben das Aquarium „Sea Life“ besucht, was sehr beeindruckend war. Obwohl wir vor Taschendieben gewarnt wurden, hatte keiner von uns Verluste zu beklagen. Nach einem Einkauf in einem Supermarkt in Hastings kehrten wir nun zu unserem letzten Abend bei den Gastfamilien ein.
Am nächsten Tag mussten wir uns leider schon verabschieden, was sicher einigen ein wenig schwer fiel, denn es war eine richtig tolle Woche und ich persönlich hätte noch 1-2 Wochen bei meiner Gastmutter bleiben können. Viele freuten sich dagegen schon auf ihr deutsches Essen. Nach dem Verabschieden von unseren Familien haben wir das Gepäck verladen und hatten noch ca. 2 Stunden Aufenthalt in Hastings, damit unser Busfahrer noch einmal schlafen konnte. Die meisten haben wie üblich was eingekauft oder sich in ein Café gesetzt. Hastings an sich ist zwar keine besondere Stadt, aber trotzdem hat es sich gelohnt, auch einmal diese Stadt zu sehen.
Auf dem Heimweg haben wir dann noch gegen 15 Uhr in Battle einen Stopp eingelegt um dort „Battlefield“ und „Yesterdays World“ zu besichtigen. So haben wir noch einen gelungenen Abschluss in diesem kleinen Ort verbracht, mussten dann aber rasch aufbrechen um gegen 17 Uhr an der Fähre in Dover zu sein. Bei der Abfahrt in Hastings stand es etwas in Frage ob wir die Fähre auch benutzen würden, denn es war sehr bewegte See durch den Sturm, was wir dann auch an Bord zu spüren bekamen. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung an Bord ging es auf die nicht gerade angenehme See und so kamen wir mit einer halben Stunden Verspätung und einer erlebnisreichen Überfahrt mit viel Wellengang und einer Schneeballschlacht auf den Achterdeck gegen 9 Uhr Mitteleuropäischer Zeit in Calais an.
Die weitere Fahrt war für Jürgen, unseren Fahrer, sicherlich anstrengend, aber er brachte uns sicher und zuverlässig durch den Schneesturm über die Autobahn und so kamen wir um 11 Uhr wieder in Cottbus an und waren wie auf der Hinfahrt total übermüdet, aber diesmal mit dem Gefühl im Gepäck, etwas Tolles erlebt zu haben. Der eine oder andere hatte sicher auch Fernweh und wäre am liebsten gleich wieder nach England zurückgefahren. So ging für uns alle eine sehr schöne, interessante Fahrt zu Ende und wir haben eine Menge Eindrücke gesammelt.

 

Ein Bericht von Johannes Koziol

 


Einige Impressionen:

 

 

{cluster 6 b(3)}

 

 


Powered by: Joomla! Content © by Ludwig-Leichhardt-Gymnasium Cottbus