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| Paris 2005 |
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| Montag, den 07. Februar 2005 um 23:37 Uhr |
Eindrücke und Impressionen aus Paris 2005Unsere Fahrt begann am 9.1.2005 gegen 9 Uhr abends in Cottbus und es war wie üblich kalt in Cottbus, daher ein guter Grund weg zu fahren. Nachdem sich alle eingefunden hatten und sich ihren Platz mehr oder weniger erkämpft hatten, konnten wir auch gegen halb zehn losfahren. Die weniger spannende und eher stressige Nachtfahrt endete gegen 11 Uhr mittag in Paris. Im Anschluss besuchten wir nach einer Stunde Freizeit, die viele von uns im Lafayette bzw. in dessen Umgebung verbrachten (manche schauten sich auch schon mal den Louvre von Außen an), "Paris Story". Dies sollte eine kleine Einstimmung auf die Stadt sein, in der anhand eines Videos die Geschichte von Paris leicht verständlich aufgezeigt wurde. Die Vorführung dauerte etwa eine Stunde und im Anschluss fuhren wir (alle mehr oder weniger müde) in unser Hotel, um dort unsere Zimmer zu beziehen. Die Fahrt dorthin war dann auch gleichzeitig noch mal dazu gut, ein wenig die Stadt zu sehen, weil unser Hotel am nördlichen Stadtrand lag und somit die Fahrt locker eine halbe Stunde dauerte. Das Einchecken nahm dann noch mal eine gewisse Zeit in Anspruch, aber als wir dann endlich unsere Zimmer hatten, waren wohl alle froh, erst mal kurz auszuruhen, ins Bad zu gehen oder einfach schon mal die Sachen auszupacken. Am Abend ging's dann ab ins Pariser Nachtleben, da wir gegen 6 Uhr abends noch einen Spaziergang zu Sacré-Coeur gemacht haben. Der Weg dorthin war recht weit, aber auf die Weise haben wir wirklich mal das Leben im Stadtviertel erlebt, was in gewisser Weise schon abenteuerlich war (Nachtbars, merkwürdige Menschen bzw. auch der Verkehr). Am Ende mussten wir noch einige Treppen steigen, ehe wir oben bei der Kirche angelangt waren. Es hat sich aber gelohnt, denn der Blick von oben war einmalig. So lag uns das nächtliche Paris gleich am ersten Abend "zu Füßen". Nachdem wir dann noch in der Kirche selbst waren, hatten wir den restlichen Abend frei zu unserer Verfügung und damit war schon fast vorbestimmt, dass wir zuerst das nächste Restaurant aufsuchten, weil wir doch ziemlich erschöpft waren. Dies war dann auch für uns der erste Kontakt mit der französischen Sprache und für einige von uns auch gar nicht so einfach, da sie die Sprache nicht beherrschen. Es wurden aber trotzdem alle satt, denn wozu hat man Hände und Füße bzw. Englisch, um dem Kellner klar zu machen, was man essen möchte. Nach der Lagebesprechung am Abend im Hotel waren alle so gegen 11 Uhr abends mehr oder weniger auf ihren Zimmern. Den Schlaf hatten wir aber wohl alle mehr als nötig. Am nächsten Morgen (Dienstag 11.1.2005) gab es um halb neun Frühstück. Eine anständige Zeit für Frühstück und diese behielten wir auch für die beiden folgenden Male bei. Zuerst ging es, wie es sich für Paris auch gehört, zum Eiffelturm, wo uns der Busfahrer absetzte. Leider hatten wir genau (und nur an diesem) Tag bewölktes Wetter, was natürlich nicht so recht in unser Programm passte, aber damit konnten wir leben, denn es blieb wenigstens trocken. Nun stellte sich die Frage, wer von uns bis ganz nach oben in den 3. Stock fahren wollte oder wer nur auf die 2. Ebene des Turms mitkommen wollte. Schließlich wollte ca. die Hälfte mit auf die Spitze des Eifelturms. Also wurde Geld eingesammelt, da dies Aufpreis kostete. Nach ca. 30 Minuten waren wir dann soweit uns anzustellen und dann unglücklicherweise festzustellen, dass die 3. Etage gesperrt ist. Das erzeugte leichten Unmut und hieß, dass wir das Geld wieder verteilen mussten. Zuvor haben wir aber doch endlich den Aufstieg gewagt, leider nur bis zur 2. Etage. Trotz der Enttäuschung versöhnte uns dann der tolle Ausblick, der trotz der Wolken beeindruckend war und zum Schluss kam sogar die Sonne doch noch heraus und bescherte uns schöne Fotos, da das Licht interessante Aufnahmen ermöglichte. Nach dem Abstieg und dem Zurückgeben des Geldes ging es zum Invalidendom. Dort besichtigten wir Napoleons Grab und im Anschluss war es uns freigestellt noch das Militärmuseum (das weltgrößte) zu besichtigen, da der Eintritt zu diesem bereits im Preis enthalten war. Das Grab hat wohl jeden beeindruckt, da es ja bekanntlich um ein vielfaches größer ist als der eigentliche Sarg, indem es wie ein ägyptischer Sargopharg aus 7 Särgen zusammengesetzt ist. Im Anschluss hatten wir dann wieder Freizeit, die wie erwähnt auch für das Museum zur Verfügung stand. Der einzige Zwangspunkt war, dass wir um 19 Uhr wieder am Hotel sein mussten, da es dort wieder mit dem Bus weiter ging. So lernten wir auf dem Heimweg auch alle das erste Mal die Metro kennen und es ist wirklich ein sehr praktisches Verkehrsmittel, wenn man nicht so viel Zeit hat. Einige von uns nutzen diese um Shoppen zu fahren, andere fuhren in die Altstadt und bestaunten Paris am Abend. Nachdem alle doch recht pünktlich am Bus erschienen waren, ging es dann wieder zurück in die Stadt und ab auf das Ausflugsschiff, mit dem wir eine Seine-Nachfahrt machten. Wie schon gesagt: Paris bei Nacht ist einfach einzigartig! Besonders beeindruckt waren wir auch vom Eiffelturm bei Nacht, der alle volle Stunde für 10 Minuten auf voller Höhe mit vielen kleinen Lampen aufblitzte. Dieser wurde dann auch von jedem mehrmals auf Fotos festgehalten, was uns später beim Aufbereiten der Fahrt noch Probleme machen sollte. Wir erreichten dann gegen 23 Uhr das Hotel, nachdem wir auf der Rückfahrt noch das Rotlichtviertel mit Moulin Rouge durchfahren hatten. Der nächste Tag (Mittwoch 12.1.2005) führte uns gleich am Morgen nach Versailles. Dort besichtigten wir zuerst ausgewählte Räume des Schlosses und wurden von dem beeindruckenden Prunk der Räume schon fast erschlagen. Es war einfach nur faszinierend, wie viel Reichtum in einem einzigen Schloss stecken kann, obgleich wir nur einen winzigen Teil des riesigen Gebäudes sehen konnten. Danach hatten wir ausgiebig Zeit, uns den Park anzusehen. Man konnte zwar im Winter nur erahnen, welche Spezialitäten des Gartenbaus hier zu Hause sind, aber man konnte sie sich durchaus vorstellen und es rundete den tollen Eindruck vom Schloss ab. Nun vollzogen wir einen Zeitsprung sondergleichen (obwohl dies wohl eher an der günstigen örtlichen Lage lag), denn auf dem Rückweg in die Stadt besuchten wir noch La Défense, das Bankenviertel von Paris, wo sich alle modernen Architekten einmal austoben durften. Vor der "Grande Arche" machten wir auch unser erstes Gruppenfoto und von dort aus konnte man auch gleich noch den Blick durch den Triumphbogen hin zum Louvre erahnen. Leider auch nur erahnen, da wie üblich der Pariser Smog in der Luft lag, obwohl die Sonne schien. Überwältigt von geballter moderner Architektur hatten wir nun Freizeit, bzw. die Wahl nach einer Stunde Aufenthalt mit dem Bus zum Hotel zu fahren. Diese bequeme Möglichkeit nutzten viele von uns, denn es bot sich noch die Möglichkeit, am Abend zusammen mit den Lehrern in den Louvre zu gehen. Wer diese freiwillige Möglichkeit nutzen wollte, fuhr mit dem Bus mit, um eventuellen Stress abzuwenden. Die anderen gingen vornehmlich shoppen und trafen dann spätestens gegen 23 Uhr am Hotel ein. Der Besuch (der eigentlich zu Paris gehört) des Louvres war wirklich beeindruckend. Allein das Gebäude an sich ist ein toller Bau. Allerdings wurden wir von der Kunst mehr oder weniger überwältigt, weil man in 2-3 Stunden nicht viel sehen kann und auch nicht so recht weiß, wo man anfangen soll. Natürlich zählten dann Werke wie die Mona Lisa zu den ersten, die wir ansteuerten. Viele von uns verkürzten dann aber aufgrund der Fülle an Kunst den Besuch auf 2 Stunden und gingen lieber noch mal auf der Champs-Elysées spazieren, um noch einmal Paris bei Nacht zu erleben, was auch wirklich umwerfend schön war. Am Abend trafen wir uns, wie erwähnt, gegen 23 Uhr im Hotel zur letzten Besprechung auf dieser Reise, um u.a. den letzten Tag zu planen. Somit näherte sich unsere kleine, aber feine Reise auch langsam dem Ende. Am nächsten Morgen (Donnerstag 13.1.2005) ging es dann noch einmal um halb neun zum Frühstück. Danach mussten erst mal die Zimmer geräumt und die Koffer verladen werden, weil unser Bus schon gepackt sein musste, wenn er uns am Abend in der Stadt abholen sollte. Als dies geschafft war, ging es gemeinschaftlich zur Metro. Jeder durfte sich mehr oder weniger allein den idealen Weg zum Musée d´Orsay suchen. Dort trafen wir uns alle und schauten uns die impressionistische Kunst an. Neben der Kunst war auch das Museum als Gebäude interessant, da man hier einen alten Bahnhof umfunktioniert hatte. Danach traten wir den letzten gemeinsamen Weg zu Notre-Dame an. Dies war dann auch noch mal ein schöner Fußmarsch entlang der Seine vorbei am Louvre. Er dauerte ca. 30 Minuten, bis wir unser letztes gemeinsames Ziel erreicht hatten. Bevor wir uns als Gruppe auflösten, um dann Freizeit zu haben, machten wir das 2. Gruppenfoto vor Notre-Dame. Im Anschluss besichtigten wir die Kirche und manch einer von uns genoss den Ausblick von dem Türmen über Paris. Nun hatten wir noch von ca. 13 Uhr bis 19 Uhr Freizeit, denn gegen 7 Uhr abends waren wir dann am Place de la Concorde verabredet, wo uns der Bus abholen sollte. Die meisten gingen erst mal was essen und einige waren danach noch im Stadtviertel Pompidou um dort ein wenig zu shoppen. Die meisten allerdings mussten sicher sowieso erst mal einkaufen, um die Nacht über etwas zu essen zu haben. Um 19 Uhr fanden sich dann alle auch pünktlich an der Concorde ein und mit etwas Verspätung, da der Bus im Stau steckte, traten wir mit Wehmut unsere Heimfahrt an und waren gegen 9 Uhr am nächsten Tag (Freitag 14.1.2005) wieder in Cottbus. Es war wirklich eine gelungene Fahrt und es werden wohl alle ein wenig Sehnsucht nach Paris haben. Ein Bericht von Johannes Koziol Nachfolgend einige Impressionen: {cluster 12 -popup b(3) (,100)} |


