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Kursfahrt nach Brüssel 2007 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 26. September 2007 um 11:36 Uhr

Brüssel 2007Vom 10. - 14. September 2007 besuchten insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12 und 13 zusammen mit zwei Zivis, sowie den Lehrerinnen Frau Peters und Frau Behrendt die Hauptstadt Belgiens – Brüssel!!!

Unsere Reise begann am Montagmorgen, viel zu früh, am Cottbuser Bahnhof. Von hier aus führen wir mit dem RE nach Berlin, um von dort aus mit dem ICE weiter nach Köln fahren zu können.

In Köln stiegen wir auch sofort (okay, eher gesagt nach einer Kaffepause) in einen weiteren ICE um, der uns so heil nach Brüssel brachte. Nach einigen Problemen, wie z.B. dem Verlust zweier Schüler, kamen wir am frühen Abend in unserer Jugendherberge Jaques Brel im Norden Brüssels an. Nach der Zimmervergabe trennten sich auch schon die Wege der Gruppe. Während die einen fix und fertig in ihrem Zimmer saßen und die Beine hoch legten, gingen die anderen sofort auf die Pirsch nach dem nächsten Supermarkt, der dafür sorgen sollte den schlimmen Durst zu löschen. An der Bar der Herberge traf man auch schnell auf andere Besucher der Stadt, mit welchen man gut ins Gespräch kommen konnte (darunter z.B. Franzosen, Belgier, Holländer und auch Ostfriesen). So neigte der Tag sich auch immer schneller dem Ende entgegen und die erschöpften Reisenden fielen in ihre Betten.

 

So ruhig wie der erste Tag geendet hatte, so fing der Zweite auch wieder an. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück um neun trennten sich auch schon wieder die Wege und es war Freizeit angesagt. Hierbei legten sich die einen wieder zurück in ihre Kojen und die anderen versuchten schon ein paar Eindrücke von Brüssel zu erhaschen oder die Shoppingmeilen zu erkunden. Punkt 12 Uhr starteten dann aber alle mit der Metro in Richtung Europäisches Parlament (was natürlich Pflicht wahr, wenn man an einer von Recht organisierten Fahrt teil nimmt). Dort angekommen erhielten wir nach einem ausreichenden Check-In eine Power Point Präsentation über das Parlament und seine Aufgaben. Diese war ganz interessant, auch wenn die Dame beim Beantworten der Fragen öfter vom Thema abkam  und vergessen hatte, was sie eigentlich sagen wollte. Nach der Besichtigung ging es auch sofort wieder in den Metro-Tunnel, von wo aus wir zum Atomium (eines der Wahrzeichen der Stadt Brüssel) fuhren. Das Atomium wurde zu Zeiten der Expo erbaut und stellt das Atomgerüst eines Eisenatoms dar. Nach der Besichtigung trennten sich dann wieder die Wege der Gruppe. Die späteren Abendstunden verliefen dann sehr unterhaltsam!!

 

Der Mittwochmorgen begann leider viel zu früh, da eine Fahrt nach Brügge anstand. Sofort nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Zug in die eben besagte Stadt, um dort eine Stadtführung zu erhalten, die nicht nur Fakten über die Stadt Brügge (die übrigens nicht viel größer als Cottbus ist) enthielt, sondern auch Fakten über belgische Sitten und deren Regierungssystem. Sehr interessant war das Schokoladenmuseum, welches fast alle freiwillig besuchten (der Rest vergnügte sich bei einer „Bierverkostung“). Anschließend konnte jeder auf eigene Faust Brügge noch etwas erkunden und Souvenirkäufe oder sonstiges erledigen. Am frühen Abend ging es dann wieder in Richtung Herberge, wo alle gemeinsam, mit den Lehrern, den Tag bei ein paar kühlen Bierchen und lustigen Sprüchen ausklingen ließen.

 

Der Donnerstag stand ganz im Sinne der Abreise. Nach dem Frühstück wurden alle Sachen gepackt und um zehn Uhr ging es ab gen Bahnhof, wo wir bis abends unser Gepäck verstauen mussten. Ab da an war wieder einmal Freigang angesagt. Man hatte mehr als sieben Stunden Zeit die letzten Mitbringsel zu erhaschen, noch ein paar Sehenswürdigkeiten von Brüssel zu entdecken, shoppen zu gehen oder sich einfach in ein Café zu setzen und die Zeit bis zur Abfahrt abzusitzen. Während dieser Zeit konnte man sich auch noch einmal zum Grand Place begeben und das Mannekin Pis besuchen, welches sich fast alle größer vorgestellt hatten als es tatsächlich war. Gegen 18Uhr trafen wir uns alle wieder am Bahnhof Midi, von dem wir dann auch mit dem Thalys nach Köln fuhren. Die Fahrt im Thalys wurde für alle zu einem unfreiwilligen Saunagang, da die Klimaanlage in unserem Wagon ausgefallen war. Daher war jeder froh, als wir auf dem Kölner Hauptbahnhof ankamen. Die vorletzte Etappe bis zum Ziel begingen wir in einem Nachtzug. Während einige es vorzogen zu schlafen, wurden andere wiederum gar nicht müde und quasselten bis früh um 5 Uhr durch. Doch auch die Letzten schliefen dann im Zug von Berlin nach Cottbus ein und um 7 Uhr morgens waren wir dann endlich wieder zu Hause angelangt. Todmüde aber glücklich und für alle Beteiligten war es sicherlich eine sehr schöne und lustige Fahrt gewesen!!

 Ein Bericht von: Christina Lies

Bilder von der Kursfahrt finden Sie hier.

Fotos: R. Behrendt 

 


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