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Besuch aus Japan PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. August 2011 um 13:37 Uhr
besuch_japan_2011_14 Am Anfang dieses Schuljahres hatten wir Besuch von Schülern und Lehrern von unserer japanischen Partnerschule aus Omiya, der Omiya Highschool. Einige erste Impressionen von ihren Erlebnissen in Deutschland und mit ihren Gastschülern sind in der Fotogalerie zu finden. Zwei ausführliche Berichte unserer Schüler gibt es, wenn Sie weiterlesen:

Vom 12. bis zum 24. August hatten wir wieder einmal Besuch von der Omiya Highschool in Japan. Wir verbrachten eine sehr schöne Zeit mit den fünfzehn Jungen und Mädchen, und konnten ihnen hoffentlich das Leben in Deutschland ein wenig näher bringen.
Nachdem die Gruppe zwei Tage in Potsdam und Berlin verbracht hatte, durften wir unsere Gastschüler am Sonntag, dem 14. August, endlich in unseren Familien begrüßen.  Obwohl wir anfangs alle ein wenig nervös waren, wurden schnell Freundschaften geschlossen, und durch die Übergabe von großzügigen Gastgeschenken auch die Stimmung gelockert. Im familiären Alltag versuchten wir ihnen so gut wie möglich Kultur und Küche zu zeigen, wobei es auch für uns viel zu entdecken gab, zum Beispiel die Vorliebe der Japaner für Kekse und Gummibärchen, oder dass man Sushi auch mal mit Würstchen füllen kann.
Die gemeinsamen Aktivitäten mit den Gastschülern haben uns allen viel Spaß gemacht. Wir waren im Spreewald paddeln, haben eine Führung durch Cottbus gemacht, uns Dresden und die Bastei angesehen und waren im Tropical Islands.
Während der Ausflüge haben wir uns gut kennengelernt, Freundschaften geschlossen und viel gelacht.
Wir alle haben die Japaner als sehr freundliche, höfliche und offene Menschen kennengelernt, und festgestellt, dass die kulturellen Unterschiede eigentlich kaum auffallen. Außerdem nahmen wir wichtige Erfahrungen aus diesem Austausch mit.
Nachdem wir sowohl sozial als auch kulturell und sprachlich viel Neues gelernt haben, verbrachten wir am Tag vor der Abreise noch einen gemütlichen Grillabend mit allen Gastfamilien und den Lehrern und verabschieden uns am Morgen des 24. August tränenreich von unseren neuen Freunden Mayu, Kotone, Megumi, Takumi, Nana, Sakura, Moe, Nao, Taku, Kouhei, Yuna, Rei, Narumi und Ayano und hoffen auf ein Wiedersehen.
Einer der Gastschüler, Ryo, wird für sieben Monate in Deutschland bleiben.

Vielen Dank unsererseits an die Lehrer, Eltern und alle, die uns dieses Projekt ermöglichen.

Lisa Michelle Winkler, 11/1

Besuch der Japanischen Schüler vom 14. – 24. August 2011

Am 14.August kamen uns 15 Schüler und Schülerinnen unserer Partnerschule in Japan, der Omiya High School, besuchen. Als wir am Sonntagnachmittag auf den Bus warteten, waren wir alle  sehr aufgeregt und die Freude war riesig, als schließlich der Bus ankam und wir  unsere Gastschüler suchten. Anfangs waren wir alle noch ein bisschen distanziert, doch im Laufe des Abends lernten wir uns alle schon etwas kennen. So zeigten sie uns Bilder ihrer Familien, ihrer Schule und von ihrem Zuhause.
Aus dem Internet spielten sie uns ihre Lieblingsmusik vor, erzählten von ihrem Leben in Japan, dem Schulalltag und ihrer Freizeitgestaltung. Trotz vieler gleicher Interessen haben wir festgestellt, dass ihr Leben sich von unserem unterscheidet. So müssen sie in der Schule eine Schuluniform tragen, dürfen auch keinen Schmuck ummachen.
Am nächsten Tag fuhren wir mit unseren neu gewonnenen Freunden in den Spreewald zu einer Paddeltour. Wir teilten uns das Paddelboot mit unseren Austauschschülern, was anfangs etwas schwierig war, da viele von ihnen vorher noch niemals paddeln waren. Trotz einiger Probleme den richtigen Weg zu finden, hatten wir alle viel Spaß und freuten uns umso mehr auf die Plinse am Ende der Tour.
Beim Stadtrundgang am Dienstag  lernten unsere Gastschüler viel über Cottbus und unsere Sprache kennen. Jeder von uns hatten einen kurzen Vortrag auf englisch über eine Sehenswürdigkeit vorbereitet, den wir dann vortrugen. So sahen wir uns den Spremberger Turm, die Altstadt, die Stadtmauer, das Blechen Carré und Theater an. Im Staatstheater bekamen wir eine Führung mit der Theaterpädagogin Frau Drekow.
Während unserer Freizeit am Nachmittag gingen wir oft in die Stadt zum Shoppen oder Eis essen. Außerdem zeigten wir unseren Gästen die Sushi-Bar im Blechen Carré, wo sie sich mit Freude etwas zu Essen aus ihrer Heimat holten, während viele Deutsche sich lieber ein Hot Dog kauften. An warmen Tagen fuhren wir gemeinsam zum Baden an den See, da dies für die japanischen Gäste etwas Neues war. Viele von ihnen waren vorher noch niemals in einem See baden gewesen. In ihrer Freizeit müssen sie viel für die Schule lernen und gehen auch in den Ferien schon früh morgens ihren Freizeitbeschäftigungen nach.
Die nächsten beiden Tage verbrachten wir in Dresden. Zuerst fuhren wir nach Rathen und wanderten auf die Bastei. Danach hatten wir noch Zeit in Dresden shoppen zu gehen und durch die Stadt zu schlendern. Am zweiten Tag machten wir eine Stadtführung und besuchten  Sehenswürdigkeiten, wie das Grüne Gewölbe, die Frauenkirche oder den Zwinger.
Das Wochenende konnten wir individuell gestalten. So waren einige zum Beispiel mit ihren Gastschülern auf der Sommerrodelbahn in Teichland, im Branitzer Park, im Tierpark oder haben zu Hause gegrillt. Außerdem begeisterten sich viele für das Fußballspiel von Energie Cottbus gegen den Karlsruher SC.
Während die deutschen Schüler am Montagvormittag Unterricht hatten, besuchten die Japaner die BTU. Am Nachmittag fuhren wir dann gemeinsam ins Tropical Island. Den japanischen Schülern hat besonders das Rutschen gut gefallen und wir hatten alle viel Spaß.
Am nächsten Tag stellten uns die Austauschschüler ihr Land vor. Wir erfuhren viel Interessantes über ihre Feste, Musik und Traditionen. In ihrer Freizeit gehen sie oft in Karaoke- Bars oder Fotoautomaten. Außerdem lehrten sie uns Origami falten.
Am letzten Abend fand unsere Abschlussfeier im Schulgarten statt. Wir grillten gemeinsam und machten viele Erinnerungsfotos. Das Highlight des Abends war jedoch der "alte japanische Fischertanz", den uns die Japaner vorführten.
Der Abschied am nächsten Morgen war für alle sehr traurig, denn trotz einiger weniger Komplikationen hatten wir uns alle sehr gut verstanden, es war eine sehr schöne Zeit und so fiel es den Japanern schwer, wieder nach Hause  fahren zu müssen.
Nun freuen wir uns alle auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Japan.

Lukas van Winsen /  Carolin Hasse / Nathalie Grott
 


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